Häufige Fragen
Antworten
Unter Schlusspunktmethode versteht man die Herangehensweise für die Beendigung einer Sucht einen klar definierten Zeitpunkt zu benennen. Dieser Zeitpunkt stellt den Endpunkt des Suchtverhaltens dar. Gerade für Süchte mit nur geringen körperlichen Entzugssymptomen ist diese Herangehensweise geeignet, weil so ein langer Beendigungszeitraum vermieden wird, der zu zusätzlichen psychischen Belastungen führen kann.
Das Gegenstück zur Schlusspunktmethode stellt das schrittweise Reduzieren dar. Dabei entsteht häufig bei RaucherInnen ein Verlustgefühl, das mit Dauer der Reduktionsphase zunimmt. Dieses Verlustgefühl in Verbindung mit dem körperlichen Entzug (es wird weniger geraucht aber dennoch kontinuierlich Nikotin zugeführt) steigert meist das körperliche und geistige Verlangen nach Zigaretten und Nikotin. Darum scheitern diese Versuche fast immer und vermitteln RaucherInnen den falschen Eindruck, dass das Aufhören richtig schwer sein muss.
Unter kognitiver Dissonanz versteht man vereinfacht in unserem Fall, dass sich ein Raucher /eine Raucherin in einer bewussten, aber unrichtigen Handlungsweise befindet. Das Wissen um das „richtige Verhalten“ und das Verweilen in der als falsch erkannten Handlungsweise führt zu einem unangenehmen Gefühlszustand, der kognitiven Dissonanz.
Was sich hier kompliziert anhört, ist bei den meisten RaucherInnen bekannt: „Ich weiß, Rauchen ist ungesund, teuer, eine Sklaverei, etc… (Wissen um das richtige Verhalten.) Aber wenn ich nicht Rauche, dann… (führt zur unrichtigen Handlungsweise). Bevor mit das passiert, rauche ich dann lieber doch (der bekannte Raucher-Kreislauf = anhaltende kognitive Dissonanz).“
Indem wir in unseren Seminaren diesen Kreislauf unterbrechen und neue Verhaltensweisen anbieten, die mit dem Wissen um das richtige Verhalten im Einklang stehen, können RaucherInnen diesen Kreislauf leicht verlassen. Das Wissen um das richtige Verhalten und die eigenen Verhaltensweisen stimmen nach dem Seminar überein. Der unangenehme Gefühlszustande wird beseitigt. Ehemalige RaucherInnen können danach ihr neues Verhalten als NichtraucherInnen genießen. Es steht im Einklang mit ihrem Wissen ums Rauchen.
Eine systemische Vorgehensweise bedeutet, dass sich komplexe Problemstellungen nicht lösen lassen, indem man sich auf nur ein Problem konzentriert. In unseren Seminaren werden also nicht nur Fragen beantwortet, die sich zum Rauchen direkt stellen. Vielmehr folgen wir einem roten Faden in unseren Seminaren, der sicherstellt, dass alle Fragen rund ums Rauchen beantwortet werden. Auch solche, die nicht gestellt werden, bzw. den RaucherInnen vielleicht noch gar nicht bewusst waren oder erst nach dem Aufhören bewusst werden würden.
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Nein! Die Herangehensweise ist entscheidend!
Grundlegend ist immer die Frage „Höre ich auf, weil die negativen Punkte beim Rauchen so übermächtig werden, dass ich nicht mehr rauchen soll (kann, darf, etc.) und verzichte dafür auf meine Zigaretten?“ Oder: „Höre ich auf, weil mir das Rauchen nichts mehr gibt und nichts positives mehr bei mir bewirken kann?
In unseren Seminaren beantworten wir Ihre Fragen vollständig und bauen alle Punkte, die für das Rauchen zu sprechen scheinen, überzeugend und nachhaltig ab. Ein geistiges oder emotionales Verlustgefühl kommt dadurch nicht auf.
Ein körperliches Verlangen kann noch einige Tage später auftreten. Der körperliche Nikotinentzug ist jedoch nicht weiter tragisch. RaucherInnen haben dadurch keine körperlichen Schmerzen oder ähnliches. Viele RaucherInnen haben diese körperliche Erfahrung bereits gemacht. Bei einer fordernden Aufgabe, entspannt im Urlaub oder jede Nacht wenn sie schlafen. Sie sind stundenlang körperlich auf Entzug und haben nichts gemerkt.
Der Kopf entscheidet auch über die Qual!
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Das ist durchaus möglich und kommt öfter vor. Das RaucherInnen-Verhalten nimmt ja teils kuriose Züge an. Wir erlauben uns daher immer wieder auch mit dem nötigen Sarkasmus auf dieses Verhalten einzugehen. Oft lachen wir mit den RaucherInnen über das Rauchen. Niemals über unsere TeilnehmerInnen aber oft mit ihnen!
Auch wir wollen an unseren Seminaren Spaß haben! Aber es steckt natürlich auch Absicht dahinter. Keines Falls wollen wir eine Oberlehrerposition einnehmen. Sie bekommen von uns sehr viele Informationen in angenehmer Atmosphäre. Lachen öffnet den Geist und nimmt Druck von unseren TeilnehmerInnen, den sie vor dem Seminar empfinden. Natürlich ist es ernst, wenn das Thema es verlangt. Beides gehört dazu!
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Das entscheiden Sie selbst!
Nikotin ist ein starkes Nervengift. Ein gesunder Körper wird immer darauf reagieren. Unter anderem mit erhöhter Herzfrequenz und schnellerer Verdauung. Dieser Kraftakt, den RaucherInnen ihren Körpern zumuten verbraucht natürlich einige Kalorien. Je nach körperlicher Verfassung unterschiedlich viele.
Nach dem Rauchenaufhören stellt sich die Verdauung relativ schnell wieder um. Viele RaucherInnen merken das, und das ist gut so. Ihr Körper schaltet wieder auf „Normalbetrieb“, wie vor dem Rauchen. Zusätzlich werden einige Kalorien weniger verbraucht als noch vor dem Aufhören. Es kann dadurch zu einer Gewichtsveränderung kommen. Sehen Sie das positiv. Ihr Körper funktioniert immer noch!
Längerfristig werden Sie, nur durch die Tatsache, dass Sie mit dem Rauchen Schluss gemacht haben, nicht zunehmen. Jeder gesunde Mensch, der mit seinem Gewicht nicht zufrieden ist, kann sich zwei grundlegende Fragen stellen:
Wieviel esse ich? (Wie viele Kalorien nehme ich zu mir?)
Wie viel bewege ich mich? (Wie viele von diesen Kalorien verbrauche ich?)
Viele ehemalige RaucherInnen, die beim Aufhören einen Verlust erlitten haben, versuchen durch Essen diesen zu kompensieren. Mit dem immer gleichen Ergebnis. Es ist nicht möglich durch das Aufhören längerfristig und viel zuzunehmen. Dafür muss man etwas tun!
In unseren Seminaren lassen wir ein Verlustgefühl nicht aufkommen. Dadurch ist kein Ersatz nötig. Mit unserem Partner 2befit.at haben Sie zusätzlich die Möglichkeit Ihre überschüssige Energie zu nutzen.
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Das Nichtraucher Coaching richtet sich an Einzelpersonen oder Kleingruppen bis maximal drei Personen. Wenn Sie eine privatere Atmosphäre bevorzugen, wählen Sie diese Maßnahme. Auf Ihre speziellen Fragen, die für andere RaucherInnen vielleicht nicht so interessant sind, können wir in dieser kleinen Runde besser eingehen. Auch im Coaching gehen wir systemisch vor.
Das Nichtraucherseminar ist unsere Kernmaßnahme. Wir erreichen im Grundseminar (erster Tag) die besten Erfolge. Es ist geeignet für RaucherInnen, die sich zum ersten Mal mit dem Aufhören beschäftigen. RaucherInnen, die bereits mit anderen Methoden versucht haben aufzuhören (Hypnose, Akkupunktur, Nikotinprodukte, etc.), finden dabei oft die Erkenntnis, warum es bis jetzt noch nicht geklappt hat.
Am Ende des Grundseminars sind unsere TeilnehmerInnen davon überzeugt, dass sie das Rauchen erfolgreich beendet haben. Beim weitaus größten Teil der TeilnehmerInnen ist das auch dauerhaft so. Dennoch, können nach einigen Tagen oder Monate Fragen auftauchen, die offen geblieben sind oder vergessen wurden. Vielleicht hat es aber auch einfach noch nicht geklappt, weil nicht alles ganz richtig umgesetzt wurde. Aus diesen Gründen empfehlen wir ein Paket mit Folgeseminar zu buchen. Zur Festigung, wenn es beim ersten Mal bereits geklappt hat und zum neuen Entschluss, falls es noch nicht geklappt haben sollte.
Das Folgeseminar ist für alle TeilnehmerInnen zu empfehlen. Es festigt die Entscheidung und bietet einen tieferen und breiteren Wissensstand. Im Paket 1 und 2 sind Folgeseminare inkludiert, einzeln können diese nicht gebucht werden!
Die Raucherentwöhnung ist unsere 16-Einheiten umfassende Maßnahme (2-tägig). Sie wurde für Firmenkunden entwickelt, die RaucherInnen-Entwöhnung im Rahmen von Qualifizierungsverbünden anbieten wollen. Oder für andere Fördermaßnahmen, die Tagesseminare nicht fördern. PrivatteilnehmerInnen können diese Maßnahme nicht buchen!
Unter Raucherberatung verstehen wir eine vorbereitende Maßnahme zu unseren Seminaren. Diese kann entweder in Form einer Informationsveranstaltung mit unbegrenzter Teilnehmerzahl stattfinden oder als Einzelgespräch. Ziel ist jeweils einen sanften Einstieg in das Thema Rauchen aufhören zu bieten, Man kann die Trainer kennen lernen und erste Fragen zum Rauchen und zum Aufhören stellen. Unentschlossene RaucherInnen können dabei ihre Motivation zum Seminar finden. Ein Rauchstopp ist nicht Ziel der Raucherberatung! Es geht um Bewusstseinsbildung.
Workshop, Unternehmensberatung und Bewegend einfach NichtraucherIn werden jeweils individuell nach Ihren Anforderungen gemeinsam mit Ihnen vereinbart.
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Wir haben bereits vor über einem Jahrzehnt unseren jeweiligen Schlusspunkt gesetzt. Auch wir hatten Hilfe.
Hier sollte grundsätzlich geklärt werden, dass es nicht an uns ist Ihnen zu sagen, was Sie dürfen oder nicht dürfen. Während des Seminars im Seminarraum bitten wir Sie nicht zu rauchen. Es gibt aber spätestens jede Stunde eine Pause, in der Sie auch rauchen können. Wir empfehlen während des Seminars noch zu rauchen. Auch das hat natürlich einen guten Grund: Sie sollten erst mit dem Rauchen aufhören, wenn Sie überzeugt sind das Richtige zu tun. Üblicher Weise ist der Zeitpunkt dafür kurz vor Ende des ersten Seminartages.
Folgeseminare sind in Paket 1 und in Paket 2 und im Coaching enthalten. Sie haben Anspruch auf ein Folgeseminar in Paket 2 und auf mehrere Seminare innerhalb der nächsten 18 Monate nach ihrem Grundseminar in Paket 1. Nutzen Sie dieses auch wenn Sie bereits nach dem ersten Tag Nichtraucher sind. In den Folgeseminaren werden zusätzliche Fragestellungen erarbeitet. Unter anderem warum sich die Freude über das NichtraucherIn-Sein noch nicht eingestellt hat oder warum es beim ersten Versuch nicht geklappt hat. Folgeseminare sind kürzer als Grundseminare und finden in Kleingruppen statt. Zeit und Ort werden passend vereinbart. Viele TeilnehmerInnen, die nach dem Grundseminar noch nicht den gewünschten Erfolg haben, schaffen das im Folgeseminar!
Anmelden können Sie sich ganz einfach per E-Mail oder per Telefon, wenn Sie das Grundseminar bereits besucht haben.
Ermäßigungen bieten wir für unter 18-Jährige, StudentInnen, Präsenz-und Zivildiener, Schwangere.
Die Preise für andere Maßnahmen erhalten Sie gerne auf Anfrage.
Aus welchen Gründen Sie sich auch entscheiden ein Nichtraucherseminar für Ihre MitarbeiterInnen anzubieten, keinesfalls sollten Ihre Mitarbeiter in das Seminar gezwungen werden. Neben den zu erwartenden Trotzreaktionen verschlechtern Sie dadurch nur die Stimmung in Ihrem Unternehmen.
Wenn sich das Interesse Ihrer MitarbeiterInnen nicht Ihren Erwartungen entspricht, empfehlen sich vorab zum Seminar Informationsmaßnahmen in Ihrem Betrieb. So können Infopulte in Ihrem Unternehmen aufgestellt werden oder wir kommen vorab in Ihren Betrieb und informieren die RaucherInnen ganz zwanglos und motivieren Sie so zur Seminarteilnahme.
Die Kosten für das Seminar können Sie im Rahmen des §49/3 ASVG als Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung gelten machen. Im EStG empfiehlt sich eine Bewertung nach §3/15 z.B. über einen eventuellen Betriebsratsfond. Sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Steuerberater. Es gibt hier durchaus Möglichkeiten für Ihr Unternehmen und Ihre MitarbeiterInnen!
Die Seminare finden entweder für Betriebe direkt im Unternehmen statt, wenn ein entsprechender Seminarraum vorhanden ist oder in einem Seminarzentrum in der Umgebung. Offene Seminare für PrivatteilnehmerInnen finden meist in den Seminarräumen von Bildungseinrichtungen oder in Gastronomiebetrieben mit entsprechender Ausstattung statt. Wir erlauben uns auch immer wieder PrivatteilnehmerInnen zu Firmenseminaren einzuladen, wenn diese sich zeitlich und örtlich anbieten.
Offene Seminare für PrivatteilnehmerInnen finden in Wien, Graz, Salzburg und Linz üblicherweise monatlich statt. Hier behalten wir uns aber Änderungen vor.
Viele Förderungen müssen noch vor Beginn der Fördermaßnahme eingereicht oder angemeldet werden. Es gibt für Förderungen auch die unterschiedlichsten Kriterien. Meist können wir unsere Raucherentwöhnung an die jeweils angestrebte Förderung anpassen. Wichtig ist früh genug mit uns darüber zu sprechen.