Das Leben spielt draußen!

Es stimmt einfach nicht, dass soziale Kompetenz im Web nicht gelernt werden kann und zu kurz kommt. Gerade Gruppenspiele werden zu komplexen sozialen Systemen. „tit for tat“ wird hier gelebt.

Wir lehnen Computerspiele damit nicht automatisch ab. Wer allerdings auf der Straße Menschen in verschiedenen Spielfarben sieht, sich eine Strategie dazu überlegt oder seine Truppen im Hinterkopf ordnet, der/die braucht eine Pause!

Körperliche Erfahrungen sind ein wichtiger Teil dieses Workshops. Interaktion auf realer Ebene ebenso.

Gruppenerfahrungen und Gruppenübungen befähigen die Jugendlichen eigene Strategien zu finden mit dem Spiel umzugehen. Sie erarbeiten individuelle Möglichkeiten „mal ab zu schalten“. Abstinenz ist unrealistisch und wird natürlich nicht angestrebt. Selbstkompetenz ist hier das Zauberwort. Jugendlichen zu erklären was darunter verstanden wird ist Inhalt.

Besonders beeindrucken wir durch offensichtlich werdende, synchron verlaufende Prozesse zwischen krankhaftem Spielen und jeder anderen körperlichen oder geistigen Sucht.

Als anschauliche Beispiele dienen uns Geschichten von der „großen Liebe“ bis hin zu „Verstecken spielen im Schnee“… JA! auch so kann man die Funktionsweise des Gehirns erklären. Mit Parallelen, die Jugendliche sich merken!